Spicker F R Das Leben Im Bus

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Das Gelächter fordert sich in die Opponenten etwas genauso bedeutungsvoll, geistig, paradox, wie auch er selbst. Etwas gleich ihm in allem, außer einem – des emotionalen Zeichens, das, laut der Regel der Antithese, unbedingt negativ sein soll, und zur Seite entgegengesetzt der Freude – auf den Schmerz und das Leiden bezeichnen.

Andere Sache der Gelächter. Er zeigt sich sogar beim kurzen Blick auf die Ordnung komplizierter und reicher als Tränen schon selbst wenn, weil in sich sofort zwei in vieler Hinsicht entgegenstehend einander der Welt verbindet: das Element der sinnlichen-körperlichen Freude, des vitalen Enthusiasmus und das Element einer paradoxen komischen Reflexion, deren Wesen – der frohe Widerstand des Übels. Die Sache vereinfachend, kann man sagen, dass die Gelächter – zwei, und das Weinen – ein. Äußerlich sehen das Gelächter und das Weinen wie die Gegenteile wirklich aus, weil die Elementen der Freude und des Leidens am ausdrucksvollsten vorstellen, und deshalb ist ihre Befestigung als Pole der menschlichen Sinnlichkeit vollkommen rechtfertigt. Aber außer dem Äußerlichen existiert auch das Innere. Und hier, auf dem Niveau unsichtbar, ändern sich die Wechselbeziehungen des Gelächters und des Weinens in der entschlossensten Weise.

Blicken Sie auf den Lachenden: gerade erst ehemalig ruhig wurde die Person plötzlich verwandelt. Mit der gespannten Ausatmung hat sich der Mund ein wenig geöffnet, es haben die Augen, in die Länge und in die Breite die Lippen geblinzelt, dem Blick zwei Reihen der Zähne zeigend. Das Gelächter steigert sich, übersetzen die Kürzungen der Muskeln des Zwerchfelles es ins Gelächter: der Mund ist geöffnet, aus dem Kehlkopf wehen die triumphierend stöhnenden Laute herüber, die Zähne sind vollständig – sie schon das bemerkenswertste, sich auffallendes Merkmal der Person entkleidet. Vor uns –, des Mundes, der merkwürdigen Weise übereinstimmend mit der Form der Erscheinungsform der Gefühle ganz anderer Eigenschaft, die den Ausdruck in den Grimassen des Leidens finden, des ungehemmten Weinens oder – in den Masken des Zorns und der Wut; jedenfalls, bei ihnen gibt es mehrere Ähnlichkeiten, als der Unterschiede: die Entblößung der oberen Zähne, so charakteristisch für die Erscheinungsformen der Wut oder des Leidens, zeigt sich einen der wesentlichen Striche des Gelächters und sogar des ruhigen Lächelns.